AKTUELLES

Coronavirus: Villa Hügel und Park bis auf Weiteres für Besucherverkehr geschlossen. Weitere Informationen unter Aktuelles.

Villa Hügel und Park öffnen am 16. Juni wieder für Besucherverkehr

10. Juni 2020

Nach nunmehr dreimonatiger Schließung können Besucherinnen und Besucher den Hügelpark und die Villa Hügel ab dem 16. Juni wieder besichtigen. Geöffnet wird zunächst das Große Haus, während die Historische Ausstellung Krupp im Kleinen Haus aufgrund der Raumsituation vorerst geschlossen bleibt.

Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher ebenso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung umfassende Hygiene- und Abstandsmaßnahmen getroffen: Eine Maskenpflicht im Gebäude, die Begrenzung der Besucherzahl sowie im Große Haus als auch im Park, ein festgelegter Parcours zur Vermeidung von Menschenansammlungen und geänderte Öffnungszeiten sind ein Beitrag, um der Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken. Ebenso sind Gruppenbesuche und Führungen vorerst nicht möglich.

Drei Monate lang waren Villa Hügel und der Park aufgrund der schwer einschätzbaren Entwicklungen rund um das Corona-Virus geschlossen. Die Krupp-Stiftung hat die Schließzeit für intensive Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen genutzt: Besucherinnen und Besucher können nun beispielsweise die sechsteilige Tapisserie-Serie aus dem 17. Jahrhundert im ersten Obergeschoss der Villa bewundern, die nach einer umfassenden Reinigung und Konservierung wieder in leuchtenden Farben erstrahlt.

Damit Jahreskartenbesitzer für die dreimonatige Schließung entschädigt werden, behalten alle vor dem 16. Juni 2020 gekauften Jahreskarten ihre Gültigkeit bis Ende Juni 2021.

Geänderte Öffnungszeiten: Villa Hügel (Großes Haus) Di bis So 10 – 18 Uhr / Hügelpark Di bis So 9.30 – 19 Uhr, montags geschlossen

Corona: Park und Großes Haus öffnen voraussichtlich im Laufe des Juni

15. Mai 2020

Der Hügelpark und die Villa Hügel bleiben im Moment weiterhin für den Besucherverkehr geschlossen. Als Eigentümerin des Geländes arbeitet die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung zurzeit mit Nachdruck an den notwendigen Maßnahmen zu einer schrittweisen Wiedereröffnung im Laufe des Juni.

Bitte informieren Sie sich vor einem Besuch auf der Webseite. Die Gesundheit und Sicherheit der Besucherinnen und Besucher ebenso wie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Villa Hügel-Areals haben weiterhin höchste Priorität.

Vor 150 Jahren. Die Grundsteinlegung der Villa Hügel in Essen

17. April 2020

Wie leergefegt ist der Park der Villa Hügel. In den Räumlichkeiten des ehemaligen Industriellenwohnsitzes herrscht Stille. Kein Besucher, kein Gast in Sicht. Aufgrund der Corona-Pandemie und aus Verantwortung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenso wie den Besucherinnen und Besuchern gegenüber hat die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung als heutige Eigentümerin des Anwesens schweren Herzens entschieden, Park und Häuser bis auf Weiteres schließen.

Ein Plan für die Zukunft

Doch wie sah es vor 150 Jahren auf dem Hügel oberhalb der Ruhr aus? Im April 1870 war es alles andere als still. Es herrschte geschäftiges Treiben, denn Alfred Krupp legte den Grundstein für sein neues Wohnhaus – die Villa Hügel. Geplant hatte er es nicht nur für sich und seine Familie, sondern für die Zukunft, für Generationen. Es sollte zu einem „Mittel der Lebensverlängerung“ werden, dem „Comfort der kleinen Häuslichkeit“ genügen, aber auch „für eine ausnahmsweise große Gesellschaft mit Ersten Ansprüchen“ geeignet sein.

Im Vordergrund der Bauplatz der Villa Hügel von Südwesten, 17.05.1870. Im Hintergrund das Landgut Klosterbuschhof.

Der Bauherr der Villa Hügel – eigen, aber visionär. Porträt von Alfred Krupp, um 1875.

Die Visionen des Bauherrn

Alfred Krupp erklärte schon früh den Bau des neuen Wohnsitzes zu seinem ureigensten und drängendsten Anliegen. Bereits um 1864 legte er in ersten Skizzen das Gesamtkonzept für ein Wohn- und Logierhaus mit Verbindungsgang fest, intensiv setzte er sich ab 1869 mit den Planungen auseinander. Ästhetik und architektonische Formensprache spielten dabei keine große Rolle. Bequem, funktional und sicher sollte das neue Haus sein, mit moderner Klima- und Heizungstechnik, verlässlicher Energie- und Wasserversorgung ausgestattet.

Der Bauherr wollte seine eigenen Vorstellungen von „Comfort und Annehmlichkeit“ umgesetzt wissen und ließ sich auch von erfahrenen Architekten nicht reinreden. Unzulänglichkeiten in der Planung wurden ignoriert.

Imposante Zahlen

Das Baumaterial war schnell gefunden: Eisen für das Grundgerüst, Ziegelsteine aus der eigenen Fabrik und qualitativ hochwertiger französischer Sandstein für die Fassade sollten es sein. Auf 2.000 bis 4.000 Kubikmeter, dies entspricht 65.000 bis 130.000 Zentnern, Sandstein aus den Steinbrüchen von Chantilly bei Paris wurde der Bedarf geschätzt. 20.000 bis 25.000 Ziegel musste die Fabrik täglich zur Baustelle liefern.

Dank des hohen Personaleinsatzes – 450 Erdarbeiter, 300 Maurer und 40 Steinsäger – konnte im Juli bereits das Kellergeschoss fertig gestellt werden. Erst am 15. d. Monats hatte Alfred Krupp den offiziellen Bauantrag bei der Stadt Essen eingereicht. Nur knapp drei Jahre, geprägt von Hochs und Tiefs, wurden für die Errichtung der Gebäude benötigt. Am 10. Januar 1873 bezog die Familie Krupp ihr neues Domizil.


Coronavirus: Villa Hügel und Park für Besucherverkehr geschlossen

17. April 2020

Als Eigentümerin der Villa Hügel hat die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung entschieden, den Hügelpark und die Villa bis auf Weiteres zu schließen. Die Krupp-Stiftung reagiert damit auf das Maßnahmenpaket des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalens und die vorsorgliche Schließung der landeseigenen Kulturstätten für den Besucherverkehr. Durch die Schließung des Geländes möchte die Krupp-Stiftung einen Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. 


Coronavirus: Absage aller Veranstaltungen und Führungen in der Villa Hügel

14. März 2020

Sowohl alle Veranstaltungen als auch alle privaten und öffentlichen Gruppenführungen in der Villa Hügel und im Park sind bis auf Weiteres abgesagt.  

Alle betroffenen Gäste / Gruppen, die eine private Gruppenführungen gebucht haben, werden individuell informiert! Sollten Sie im Verlauf des Jahres keine gesonderten Informationen vom Besucherdienst der Villa Hügel erhalten, finden die Führungen wie bestätigt statt. Bei Stornierungen von Ihrer Seite beachten Sie bitte die in der Buchungsbestätigung angegebenen Bedingungen.  

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns über Ihren Besuch zu einem späteren Zeitpunkt. 

Besucherdienst Villa Hügel  


Sturmwarnung: Park und Villa Hügel bleiben bis einschließlich Donnerstag, 13. Februar geschlossen

9. Februar 2020

Wegen einer Sturmwarnung bleibt der Park der Villa Hügel ab sofort bis einschließlich Donnerstag, 13. Februar 2020 aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Schließung betrifft auch die Villa Hügel: Sowohl das „Große Haus“ als auch die Historische Ausstellung Krupp im „Kleinen Haus“ der Villa Hügel können leider nicht besichtigt werden. Wir danken für Ihr Verständnis.


Villa Hügel vom 23. Dezember bis 6. Januar geschlossen

5. Dezember 2019

Die Villa Hügel bleibt von Montag, 23. Dezember 2019, bis Montag, 6. Januar 2020, wegen Reparatur- und Reinigungsarbeiten für den allgemeinen Besucherverkehr geschlossen. Die Schließung betrifft sowohl das Große Haus als auch die Historische Ausstellung Krupp im Kleinen Haus der Villa Hügel.

Der Park der Villa Hügel ist während der Weihnachtsfeiertage und über den Jahreswechsel an allen Tagen der Woche von 8 bis 20 Uhr für Besucher geöffnet.


Fällungen und Neupflanzungen im Hügelpark

24. Oktober 2019


Die Villa Hügel ist umgeben von einem 28 Hektar großen Park, den die Krupp-Stiftung für nachfolgende Generationen bewahrt und täglich von 8 bis 20 Uhr für interessierte Besucherinnen und Besucher öffnet. Viele verschiedene Baumarten und Pflanzen wie z. B. Rhododendren, Buchen, Linden oder Rosskastanien machen das Gesicht des Parks aus. Dabei ist es eine ständige Herausforderung für die Stiftung, den Erhalt der Bepflanzung im Hinblick auf den immer größer werdenden Einfluss von Umweltfaktoren zu sichern. Gerade in den letzten zwei Jahren war der Park mitsamt seiner Vegetation stark von Trockenheit, Sturm und Schädlingen betroffen, so dass von 2018 bis heute 57 Bäume gefällt werden mussten. Dafür hat die Stiftung im Sinne der Bestandserhaltung in diesem Zeitraum 68 neue Bäume gepflanzt.