150 Jahre Hügel
 GEÄNDERTE ÖFFNUNGSZEITEN: Dienstag, 7. Februar bis Freitag, 10. Februar - Villa Hügel, Historische Ausstellung Krupp und Hügelpark ganztägig geschlossen
Samstag, 11. Februar - Villa Hügel, Historische Ausstellung Krupp und Hügelpark von 18.30 - 22 Uhr geöffnet

Historisches Archiv Krupp

Benutzerbetrieb

Wir heißen Sie herzlich willkommen!

Unser Benutzerbetrieb ist weiterhin mit Einschränkungen möglich. Der Besuch des Archivs ist nur nach vorheriger Reservierung eines Platzes möglich. Benutzer*innen sind verpflichtet, einen 3G-Nachweis vorzulegen. Der Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Impfung, das Genesenenattest (nicht älter als 90 Tage) oder die Testbestätigung (nicht älter als 24 Stunden) sind beim Eintritt in das Gebäude zusammen mit einem amtlichen Ausweisdokument mitzuführen und den Mitarbeiter*innen des Historischen Archivs Krupp vorzulegen. In den Innenräumen ist eine OP-Maske, optional eine FFP2-Maske, zu tragen, die bitte mitzubringen ist.

Respektieren Sie bitte bei Ihrem Besuch sämtliche Hygienevorschriften und Abstandsregelungen. Personen, die innerhalb von 14 Tage vor dem geplanten Archivbesuch in Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person standen, oder Personen, die typische Symptome einer Infektion mit dem Corona-Virus, namentlich Atemnot, Husten, Fieber, Geruchs- und Geschmacksstörungen, aufweisen, ist der Archivbesuch nicht gestattet.

Bitte kommen Sie nur, wenn Sie von uns eine Bestätigung Ihres Termins erhalten haben.
Gerne können Sie sich bei allen weiteren Fragen an uns wenden: archiv@hak-krupp-stiftung.de

Das Historische Archiv Krupp

Drei Einrichtungen – ein Ziel: Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung als Eigentümerin der Villa Hügel, das Historische Archiv Krupp – ebenfalls im Eigentum der Krupp-Stiftung – sowie die Kulturstiftung Ruhr arbeiten erfolgreich gemeinsam daran, die Villa Hügel auch zukünftig für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sie zu erhalten und das historische Erbe zu bewahren.

Das Historische Archiv Krupp ist das älteste deutsche Wirtschaftsarchiv und blickt auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück. Bereits im Jahr 1905 gründeten die Fried. Krupp AG und die Eigentümerfamilie ein Werks- und ein Familienarchiv. Beide wurden Mitte der 1950er-Jahre in der Villa Hügel zum Historischen Archiv Krupp zusammengeführt, das seit 1961 seinen Standort im Kleinen Haus hat. Heute befindet sich das Archiv im Eigentum der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.

„Ich wünsche aber, daß nicht verloren gehen möge, was noch vorhanden ist.“
Alfred Krupp, 1871

Das Krupp-Archiv übernimmt kontinuierlich Quellen, erschließt sie systematisch und sorgt für ihren dauerhaften Erhalt. Als Langzeitgedächtnis leistet es der Eigentümerin und dem thyssenkrupp-Konzern internen Service, unterstützt aber ebenso externe historische Recherchen. Mit Publikationen, eigenen Präsentationen und der Betreuung der „Historischen Ausstellung Krupp“ fördert es die geschichtliche Bildung. Zudem nutzen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Medienvertreterinnen und -vertreter, Museen, Behörden und Privatpersonen das Archiv mit seinen reichen Beständen an Fotografien, Akten und Artefakten.

Faltblatt des Historischen Archivs Krupp

Bestände und Benutzung

Bestände

Der Rohstoff der Überlieferung auf 9.800 Regalmetern: Die älteste Urkunde stammt aus dem Jahr 1437, doch die große Masse der Quellen entstand im 19. und 20. Jahrhundert. Das Archiv verwahrt klassisches Schriftgut wie Akten, Geschäftsbücher und Pläne, aber auch Postkarten, museale Objekte und vieles andere. Seine Bildbestände sind von internationalem Rang: Sowohl die circa 2,5 Millionen Fotografien als auch die Filme – auf rund 5.000 Rollen – reichen bis in die Frühzeit dieser Medien zurück. Nicht zu vergessen die Unterlagen von Firmen, die im Krupp-Konzern aufgegangen sind: Bochumer Verein, Germaniawerft, Grusonwerk, AG Weser, Koppers und viele mehr. Die Bestände aus der Familie Krupp spiegeln die Tätigkeit der Inhaber in ihrem Unternehmen ebenso wider wie ihre Rolle in Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur.

 

Bestandserhaltung

Wer Erinnerung bewahren und zugänglich halten will, der muss sich um eine sachgerechte und dauerhafte Erhaltung ihrer materiellen Träger kümmern, der Schriftstücke, Fotografien, Filme, Tonbänder, Grafiken, Plakate und all der anderen Archivalien. Das Historische Archiv Krupp führt laufend Projekte zur langfristigen Sicherung der ihm anvertrauten Unterlagen durch. Das kann die aufwendige Restaurierung einer einzelnen Urkunde sein, aber auch die Reinigung von Foto-Glasplatten oder die Massenentsäuerung von industriell hergestellten Papieren – das Spektrum reicht bis zur Mikroverfilmung und Digitalisierung umfangreicher Bestände.

Benutzung

Die Welt in unserem Archiv: Das Historische Archiv Krupp beantwortet regelmäßig Anfragen aus aller Welt zu Themen aus der Krupp-Geschichte. Es unterstützt Museen mit Exponaten für Ausstellungen oder Fernsehproduktionen mit Bildquellen und ermöglicht Interessenten gerne persönliche Recherchen vor Ort im Lesesaal nach vorheriger schriftlicher Anfrage und Genehmigung.

Eine detaillierte Übersicht über die Bestände und Informationen zur Nutzung finden Sie auf der Website Archive NRW.

Archive NRW