AKTUELLES
Gebäude Villa Hügel: Besuch nur nach Voranmeldung und mit tagesaktuellem negativen Schnelltest möglich.

Park: Besuch nur nach Voranmeldung

weitere Informationen

direkt zum Ticketshop

 

Kippenbergers Plakate

Persiflage und Verweigerung durchziehen Martin Kippenbergers gesamtes Plakatwerk. Scheinbar klare Information lässt sich oft schwer als Absurdität erkennen, doch hinter scheinbar Belanglosem steht ein ernsthaftes Thema. Martin Kippenberger missachtet demonstrativ die Gesetze von Typografie, Gestaltung und Werbewirksamkeit. Zwischen Bild und Text fehlt meist ein klarer Zusammenhang, was die absurde Seite seiner opulenten Texterfindungen noch steigert.

Die Präsentation der Kippenberger-Plakate in den Räumen im Obergeschoss der Villa Hügel richtet den Blick vor allem auf die unterschiedlichen Formen seiner Selbstinszenierung, aber auch auf seine Stellung im Netzwerk mit befreundeten Künstlerinnen und Künstlern. Dabei wird deutlich, mit welcher Fähigkeit zur Selbstironie Kippenberger agierte, wie prätentiös und eitel er aber in der gleichen Sekunde erscheinen konnte.

Einblicke

Sehgenuss

Kurator René Grohnert spricht über

Hörgenuss

Martin Kippenberger, Du kommst auch noch in Mode (Dialog mit der Jugend II), 1986

Das Plakat ist zur gleichnamigen Ausstellung von Ursula Böckler und Martin Kippenberger in der Stuttgarter Galerie Kubinsky entstanden.

 

 

Martin Kippenberger, Miete Strom Gas, 1986

Unter dem Titel Miete Strom Gas wird 1986 Kippenbergers erste institutionelle Einzelausstellung im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt gezeigt, in der er die dichte und opulente künstlerische Auswertung seiner Brasilienreise präsentiert.

Martin Kippenberger, Podria Prestarte Algo, Pero Eso no te Haria Ningun Favor (Ich könnte Dir was leihen, aber ich würde Dir keinen Gefallen damit tun), 1985

1985 bewirbt das Plakat Podria Prestarte Algo, Pero Eso no te Haria Ningun Favor seine Ausstellung in der Galerie Leyendecker auf Teneriffa.