Villa Hügel – eine steingewordene Vision und ihr Bauherr

CORONA-REGELN
Das Tragen einer medizinischen Maske (FFP2, alternativ OP-Maske) ist in den Innenräumen der Villa Hügel verpflichtend!
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ZUFAHRTSHINWEIS 9. OKTOBER 2022
Aufgrund einer Marathonveranstaltung am Baldeneysee empfehlen wir Ihnen eine Zufahrt zur Villa Hügel über den Eingang „Haraldstraße“.
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GEÄNDERTE ÖFFNUNGSZEITEN
Mo, 3. Okt. – Villa Hügel und Park zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet
Do, 13. Okt. – Sa, 15. Okt. – Großes Haus Villa Hügel geschlossen, Historische Ausstellung Krupp von 10 bis 18 Uhr geöffnet
Fr, 21. Okt. – Großes Haus Villa Hügel schließt um 17 Uhr, Historische Ausstellung Krupp bis 18 Uhr geöffnet
Sa, 22. Okt. – Großes Haus Villa Hügel schließt um 17 Uhr, Historische Ausstellung Krupp bis 18 Uhr geöffnet
Di, 1. Nov. – Villa Hügel und Park zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet
Weitere Änderungen entnehmen Sie unserem Kalender.

Rund acht Monate vergehen von der Grundsteinlegung im April 1870 bis zum Richtfest. Am 26. November 1870 steht Alfred Krupp, der Bauherr der Villa Hügel, stolz auf dem Dach des Haupthauses und feiert die Fertigstellung des Rohbaus. Seine Vision eines „Wohnsitzes für die Zukunft“ beginnt Realität zu werden.

Für die Stabilität und Sicherheit des gesamten Gebäudes sieht Alfred Krupp für die damalige Zeit eine hochmoderne tragfähige Eisenkonstruktion vor, die nach außen hin mit französischem Sandstein verkleidet wird.
Zusätzlich legt er, wie er selbst formuliert, – auch zum Wohle der Gesundheit – Wert auf „Comfort und Annehmlichkeit“: Der „Comfort der kleinen Häuslichkeit beinhaltet klimatisierte und optimal beheizte Räume und eine betriebssichere Beleuchtung. Die Versorgung mit fließendem Wasser sowie der Schutz vor Feuer sind ihm weitere dringende Bedürfnisse.

Die Realisierung seiner Ideen und Visionen ist teilweise sehr beschwerlich gewesen: Manch ein Wunsch scheitert an der konkreten Umsetzbarkeit. Dies hält den Bauherrn Alfred Krupp jedoch nicht davon ab, stetig nach neuen Lösungswegen Ausschau zu halten. Knapp drei Jahre nach Baubeginn ziehen Alfred und Bertha Krupp mit ihrem Sohn Friedrich Alfred 1873 in das neue Wohnhaus ein.