Archiv für den Monat: November 2011

Die Fotoausstellung in der Villa Hügel Essen geht zu Ende

BILDER VON KRUPP NUR NOCH BIS ZUM 11. DEZEMBER ZU SEHEN!

Essen. Nur noch bis zum 11. Dezember 2011 ist die große Sonderausstellung „Krupp. Fotografien aus zwei Jahrhunderten“ in der Villa Hügel Essen zu sehen. Gezeigt werden einzigartige Bilder aus der Firmen- und Familiengeschichte von Krupp. Mit rund 400 Fotos und Objekten schlägt die Ausstellung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung einen Bogen von den Anfängen der Fotografie bis zur zeitgenössischen Fotokunst. Die Bilder zeigen auf beeindruckende Weise, wie Fotografie Wirklichkeit einfing, aber auch konstruierte. Sie geben Einblicke in den Wandel der Technik, erzählen von den Veränderungen der Arbeitsplätze, vom großbürgerlichen Selbstverständnis der Familie und der privaten Freude am Fotografieren.

Das Historische Archiv Krupp öffnete für diese besondere Präsentation erstmals seine fotografischen Schatzkammern, in denen rund zwei Millionen Aufnahmen aufbewahrt werden. Viele der Exponate wurden eigens für die Ausstellung aufwändig restauriert und konserviert. Es gibt wohl weltweit keine vergleichbare Sammlung, denn Alfred Krupp gehörte zu den Pionieren des neuen Mediums und setzte es schon Mitte des 19. Jahrhunderts zielsicher ein: angefangen von der Dokumentation über die wissenschaftliche Forschung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit und zum Vergnügen.

Achtung: Am letzten Ausstellungstag, Sonntag, 11. Dezember, muss die Ausstellung wegen einer anderen Veranstaltung bereits um 14.30 Uhr schließen!
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr
Pressekontakt: Waltraud Murauer-Ziebach, presse@villahuegel.de, 0201-61629-19

08.11.2011

4. Veranstaltung des Begleitprogrammes: Industrie – Erfahrung eines Fotografen

Industrie – Erfahrung eines Fotografen
Fotograf Timm Rautert zu Gast in der Villa Hügel Essen
Die beeindruckenden Bilder von Timm Rautert bewegen sich zwischen angewandter und künstlerischer Fotografie. Sie beschäftigen sich oft mit sozialen Themen wie der veränderten Arbeitswelt, der Bedeutung von Arbeit oder der Stellung des Menschen in einer immer komplexeren Welt. Seit den 1970er-Jahren widmete sich der Fotograf auch dem Thema Krupp. Anfang der 1990er Jahre hat Rautert auf eindringliche Weise den Alltag im Alfried Krupp Krankenhaus dokumentiert. Einige seiner Aufnahmen sind zurzeit in der Ausstellung “Krupp. Fotografien aus zwei Jahrhunderten” (18.06. bis 11.12.2011) in der Villa Hügel Essen zu sehen.

Am Dienstag, dem 8. November 2011, ist Timm Rautert dort mit seinem Vortrag “Industrie – Erfahrung eines Fotografen” zu Gast.

Er wurde bekannt mit Bildreportagen im ZEITmagazin und fotografierte für Industrieunternehmen aller Branchen. Meist dokumentierte er das Gesehene in Bildserien. Sie sind bemerkenswerte Studien, die den Betrachter zur Selbstreflexion und Infragestellung der eigenen Wahrnehmung anregen.

Timm Rautert studierte an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen, arbeitete seit 1970 bildjournalistisch und war von 1993 bis 2008 Professor für Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Als erster Fotograf erhielt er 2008 den Lovis-Corinth-Preis für sein Lebenswerk. Die Auszeichnung wird in der Regel für hervorragende Leistungen in den Bereichen Malerei, Grafik oder Plastik vergeben.

8. November 2011, 19 Uhr, Großes Haus der Villa Hügel Essen
Begleitprogramm zur Ausstellung “Krupp. Fotografien aus zwei Jahrhunderten”

Industrie – Erfahrung eines Fotografen
Referent: Prof. em. Timm Rautert, Fotograf und Professor für Fotografie

Der Eintritt ist frei.
Pressekontakt: Waltraud Murauer-Ziebach, presse@villahuegel.de, 0201-61629-19 

08.11.2011