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Matthias Grünewald und Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Hans Holbein oder Tilman Riemenschneider schufen Menschenbilder von wunderbarer Ausdruckskraft. Befreit von den strengen Regeln der kirchlichen Glaubensvorschriften machten die großen Künstler am Übergang vom späten Mittelalter zur Neuzeit das Individuum zum zentralen Thema der deutschen Kunst. Meisterwerke der Malerei und Skulptur, kostbare Goldschmiedearbeiten und bedeutende Beispiele der Druckgrafik zeigen, wie Künstler zu Entdeckern und Erfindern des Menschen wurden. Sie begaben sich auf die Suche nach idealer Schönheit und studierten akribisch den menschlichen Körper. Dabei spielten existentielle Themen wie Liebe und Sexualität, Glaube und Vergänglichkeit in ihren Werken eine bedeutende Rolle.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Kulturstiftung Ruhr - Villa Hügel Essen und des Kunsthistorischen Museums Wien.

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Matthias Grünewald, Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Hans Holbein and Tilman Riemenschneider all created wonderfully expressive images of human beings. Freed of strict ecclesiastical prescriptions, major artists in Germany at the end of the Middle Ages began to take human beings as their central subject.

Masterpieces of painting and sculpture, precious goldsmiths’ works and prominent examples of graphic art and prints reveal how artists discovered and invented human beings. They went looking for ideal beauty and made meticulous studies of the human body. Here existential topics like love and sexuality, belief and transience played a significant role in their works.

The exhibition is a cooperative project between the “Kulturstiftung Ruhr - Villa Hügel Essen” and the “Kunsthistorisches Museum” in Vienna.

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