Der Park

Bei der Planung des weitläufigen Hügelparks äußerte Alfred Krupp genaue Vorstellungen: „Einen Wald von Bäumen“ wolle er haben, den er „noch bei Lebzeiten genießen“ könne. Er ließ ausgewachsene Bäume einheimischer Arten herbeischaffen und als Ganzes einpflanzen. So soll er eine ganze Ulmenallee und zahlreiche 100-jährige Bäume aus den umliegenden Städten umgepflanzt haben. Und er erreichte sein Ziel: 1883 war die Villa von einem großzügigen Park und dichtem Wald umgeben.
Friedrich Alfred und Margarethe Krupp erweiterten nach 1888 den Park, ließen Gewächs- und Schauhäuser bauen und seltene exotische Gewächse setzen. Der obere Terrassengarten wurde stärker ornamental ausgestaltet. Um 1900 entstanden die beiden Sphingen vor dem großen Haus. Anlässlich des 150. Firmenjubiläums erhielt der Park 1961 seine heutige Ausgestaltung nach dem Muster eines englischen Gartens.